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  • BROSCHÜRE

    Katastrophenvorsorge für alle

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

    Katastrophen betreffen alle Menschen – aber wie reagieren unsere Vorsorge- und Rettungssysteme darauf? Extreme Naturereignisse wie Erdbeben, Wirbelstürme oder Hochwasser lösen vor allem in Entwicklungsländern wiederkehrende Katastrophen aus. Dieses Problem wird durch den Klimawandel verstärkt. Dass extreme Naturereignisse in Entwicklungsländern häufiger zu Katastrophen werden, ist insbesondere der höheren Verwundbarkeit der Bevölkerung geschuldet.

    Dabei sind nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen betroffen: Unter den Opfern sind häufig viele Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen zu beklagen. Wir wissen heute, dass rund ein Drittel der etwa 220.000 Menschen, die durch den Tsunami im Pazifik Ende 2004 getötet wurden, Kinder waren. Das verheerende Erdbeben in Haiti im Januar 2010 betraf überproportional viele Menschen mit Behinderungen. Oft ist ein barrierefreier Zugang zu Schutzbauten nicht gewährleistet oder Hilfsleistungen erreichen diese Betroffenen oft erst viel später oder gar nicht. Grund dafür ist, dass diese Bevölkerungsgruppen zu selten in Maßnahmen der Katastrophenvorsorge einbezogen werden. Dabei sind diese Menschen wichtige Wissensträger in eigener Sache, wenn sie in die Planungen der Vorsorge- und Wiederaufbaumaßnahmen eingebunden werden.

    Diese Publikation ist ein Beitrag zur Umsetzung des im Januar 2013 vorgestellten Aktionsplans zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen und untersucht die Zusammenhänge von Katastrophen, Katastrophenvorsorge und besonders verwundbaren Bevölkerungsgruppen.

    Medium: 

    Broschüre, Format: DIN A4,
    Umfang: 24 S., Auflagen in deutscher und in englischer Sprache,
    Druckauflagen: je 1.000 St., Online-PDFs

    Leistungen: 

    Gestaltung und Prepress

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