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    Fair Culture – Ein Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung

    Deutsche UNESCO-Kommission

    Auf der ganzen Welt entwickelten die Menschen über die Jahrhunderte Wirtschafts- und Handelsbeziehungen auf der Basis des gegenseitigen Nutzens und der Solidarität. Der Faire Handel überträgt diese Ideen auf die heutigen Herausforderungen des internationalen Handels in einer globalisierten Welt.

    Die Studie untersucht Optionen von „Fair Culture“, d.h. die Übertragung des Konzepts des fairen Handels, seiner Werte und Prinzipien, auf den Kultursektor und die Kreativwirtschaft. Sie gibt der „Fair Culture“-Idee erstmals ein wissenschaftliches Fundament und mündet in Handlungsempfehlungen für die Internationale Zusammenarbeit.  

    Die Kultur- und Kreativbranche weltweit ist durch große Vielfalt und Dynamik geprägt, zählt zu den am schnellsten wachsenden Zweigen der Weltwirtschaft. Der Sektor besteht aus mehreren verschiedenen Sparten mit jeweils ganz eigenem Charakter; von Musik und Film über Architektur, Mode und Design bis zu Literatur, Darstellenden und Bildenden Künsten. Die Filmwirtschaft hat völlig andere Rahmenbedingungen als der Buchmarkt, der Videospielmarkt, der Kunstbetrieb, die Modebranche, das Theater oder der Musikmarkt. Die verschiedenen Sparten sind zugleich unterschiedlich stark an einen nationalen und oder sprachlich geprägten Raum gebunden, leben unterschiedlich stark von Arbeitsteilung oder von Mobilität. Die Digitalisierung verändert alle Sparten, aber in unterschiedlicher Weise und Geschwindigkeit. Zudem hat die COVID-19-Pandemie die Kultur- und Kreativwirtschaft besonders hart getroffen und für die gesamte Branche eine Neuorientierung notwendig gemacht.

    Basis der Studie ist das nahezu universell ratifizierte UNESCO-Völkerrecht, demzufolge kulturelle, kreativwirtschaftliche und audiovisuelle Güter und Dienstleistungen eine Doppelnatur haben: Sie sind zugleich Kultur- wie auch Wirtschaftsgüter, wie in der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 festgeschrieben. Weiterer wichtiger Bezugsrahmen ist die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen: Kultur und Kreativwirtschaft stärken Identität und gesellschaftlichen Zusammenhalt, bieten aber auch enormes Einkommens- und Beschäftigungspotential und damit Zukunftsperspektiven für nach­haltige Entwicklung.

    Medium: 

    Broschüre in englischer und in deutscher Auflage, Format: DIN A4, Umfang: 76 Seiten

    Leistungen: 

    Gestaltung, Bildbearbeitung, Prepress

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